Das bin ich

Hier erfahrt Ihr mehr über mich, Basti, der Person hinter dem Bulli..

Foto @ Dennis Brandt

Moin, ich bin Basti, 1986er Baujahr und habe mir im Frühjahr 2017 meinen lang ersehnten Traum von einem Bulli erfüllen können.

Mir wurde schon öfters die Frage gestellt, woher der Wunsch nach einem Bulli resultiert oder wie ich gerade auf diese Art des Reisen mit solch einem Fortbewegungsmittel gekommen bin..?

Es hat wie bei so vielem Anderem auch sicherlich viele verschiedene Gründe, die zusammen ein bestimmtes Ergebnis formen.. Für mich sind es drei Phasen meiner Vergangenheit, die meinen starken Drang nach dem ‚Bulli – Life‘ positiv verursacht haben..

Zum einen sind es die jahrelangen wunderbaren Campingurlauben meiner Kindheit mit meinen Eltern und meinem Bruder seit Mitte der ´90er Jahre bis Anfang der 2000 nach Dänemark oder Frankreich.. einfach Zelt und Equipment ins Auto gepackt.. zwar akribisch vorbereitet, aber dennoch schön, einfach und vor allem naturnah die Sommerurlaube erleben können.. weit weg von Schnick Schnack, digitaler und medialer Beschallung.. einfach Kind sein und die Erlebnisse leben und erleben.. für diese Wurzeln und das Glück dies erleben zu dürfen war, bin und werd ich immer sehr dankbar sein!

Eine weitere und für mich persönlich unglaublich wichtige Zeit war die Zugehörigkeit zu einer Jugend- Pfadfindergruppe..

Bei all den Fahrten und Zeltlagern über die Jahre meiner Jugend stand immer das Zurechtkommen mit den Basics im Vordergrund.. Gemeinschaft, Holz hacken zum einfachen, aber unglaublich leckerem Kochen und Heizen.. abends dann regelmäßiges Musizieren und Singen..

Im Juni 2014 – nach Trennung und einem Beziehungsaus – war es der ‚freie Fall‘ der mich kurzerhand dazu gebracht hat, alles nötige für´s einfache Camping in meinen Kia Cee´d zu schmeißen und mit ihm für 14 Tage die komplette Nordseeküste Dänemarks – von Blavand bis Skagen – abzufahren.

Genächtigt wurde dabei konstant auf dem umgeklappten Beifahrersitz.. trotz meiner 1,98m war es das befreienste Gefühl, das ich bis dahin kannte oder selber gespürt hatte.. jeden Abend zu entscheiden, wo ich morgens aufwachen würde, unterwegs zudem nicht nach Navi oder Karte fahren, sondern einfach dem Baugefühl folgen und erleben, was sich durch so manche spontane Abbiegemanöver ergeben kann, stellte für mich ein absolut grandioses Gefühl der Freiheit dar!

Wie es dann letztendlich genau zum Buli kann, weiß ich gar nicht mehr im Detail.. vielleicht, weil er als direkte Nachfolger dreier Kultobjekte aus Hannover gilt.. blau war mir ein Wunsch, mein Bulli sollte blau sein..

Letztendlich sind es für mich die damals ermöglichten Erfahrungen wie z.B. ‚mit wenig an Besitz und Luxus auskommen‘ zu können, welche meine Liebe zum SEIN im Bulli und der Natur für mich so angenehm und ein Stück weit auch normal und unglaublich vertraut werden lassen..

Ich freue mich, dass Du bis hierhin gelesen hast.. 🙂