24. April 2020 – Tag 24

NO WHITE WALL: ‚Früher‘ begannen meine Tage nach dem klingeln des Weckers damit die Augen zu öffnen und in einem Raum, der extra zum Schlafen angedacht war, erst einmal eine der vier weißen Wände zu bestaunen..

Wenn ich ganz ehrlich zu mir bin, hab ich dies noch nie richtig gemocht.. hat sich nie wirklich positiv angefühlt..

Es waren schon früher in meiner Kindheit und Jugend die ersten Momente beim Aufwachen in einem Zelt oder beim Biwaken und dann irgendwann das erste mal im Bulli..

Egal was.. egal wann.. egal wie.. nur eins war immer das Selbe.. der direkte Kontakt in und zu der Natur! Diese zu spüren mit allen Sinnen.. Ein Gefühl, was ich bisher immer nur aus der Freizeit.. aus Urlauben oder Wochenendaktionen kannte und schon früh zutiefst lieben gelernt habe..

Seit drei Wochen hat sich da etwas geändert.. es ist nun öfters da.. das Gefühl morgens als allererstes die Natur zu spüren.. jeden Tag.. jeden Morgen..

Es ist aufregend.. es gibt mir aktuell so viel Kraft für Alles was ansteht.. von den krassen Veränderungen bis hin zum Über- und Durchstehen meines Jobs im Notdienst der Kita..

Manchmal frage ich mich, wann der Moment kommt, in dem sich einer dieser Anblicke ‚normal‘ anfühlt und nichts Besonderes mehr darstellt.. immer wenn ich ihn habe versuche ich ihn einfach ganz schnell wieder zu vergessen und mich daran zu erfreuen, dass ich ihn gerade erleben darf..

ONE LIFE. LIVE IT.

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